Baggerfahrer Ausbildung

Baggerfahrer werden auf den meisten Baustellen gebraucht. Um ein Baumaschinenfahrzeug zu führen, bedarf es einer vorherigen Ausbildung. Interessierte, die eine solche Ausbildung machen wollen, sollten mindestens einen Hauptschulabschluss besitzen. Darüber hinaus müssen Anwärter einige Praxiserfahrungen in der Bau- oder Landtechnik vorweisen. Im Idealfall hat der Bewerber schon eine abgeschlossene Berufsausbildung auf diesem Gebiet absolviert. Das Mindestalter beträgt 18 Jahre und neben einer Fahrerlaubnis der Klasse B oder L sollten ausreichende Deutschkenntnisse vorhanden sein.

Die Tätigkeiten eines Baumaschinenführers sind umfangreich. Die Arbeit beginnt nicht etwa erst auf der Baustelle. Vorher muss das entsprechende Fahrzeug abgeholt und sicher zum Bauort transportiert werden. Dort angekommen, kann es erforderlich sein, das Baufahrzeug auf die örtlichen Gegebenheiten abzustimmen. Auf der Baustelle selbst gibt es dann etliche Einsatzmöglichkeiten. Das Gelände kann zum Beispiel planiert werden. Auch hier müssen sorgfältige Vorbereitungen getroffen werden, bevor es an das eigentliche Ebnen des Bodens geht. Weitere Aufgaben können der Transport von Bauteilen oder das Ausheben einer Grube sein.

Die Wartung, Pflege und Reparatur der Baumaschinenfahrzeuge ist ebenfalls sehr wichtig und gehört genauso zur Tätigkeit eines Baumaschinenführers. Die Ausbildung dauert in der Regel wenige Tage und beinhaltet sowohl einen schriftlichen als auch einen praktischen Part. Der theoretische Teil schließt mit einer Prüfung ab. Für den praktischen Teil geht es auf eine Übungsbaustelle. Inhalte der Ausbildung sind fahrzeugspezifische Themen wie technischer Aufbau, physikalische Grundlagen oder Hydraulik. Hinzu kommen Sicherheitserklärungen während der Fahrt und im Stand. Auch das sichere Fahren im öffentlichen Verkehr wird vermittelt.

Die Ausbildung zum Baumaschinenführer ist für denjenigen interessant, der gerne auf Baustellen oder in der Landschaft arbeitet. Mit dem "Baggerschein" erweitern sich die Einsatzmöglichkeiten, was den Suchenden auf dem Arbeitsmarkt wertvoller macht. Arbeitgeber gibt es natürlich im privaten Sektor, aber auch im öffentlichen Bereich. Wer nicht weiß, wo er sich bewerben kann, sollte in jedem Fall einen Termin bei der Arbeitsagentur machen.


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